19. April 2026, 18:30 Uhr
Konzerteinführung 17:30 Uhr
Edwin-Scharff-Haus | Neu-Ulm
Das nächste Konzert des Symphonischen Blasorchesters Ulm (SBU) unter der Leitung von Douglas Bostock findet am Sonntag, 19. April um 18:30 im Edwin-Scharff-Haus, Neu-Ulm statt. Um 17:30 findet eine Konzerteinführung mit Douglas Bostock statt.
Das Abwechslungsreiches und spannendes Programm steht unter dem Motto «Lebenslinien». Die verschiedensten Facetten des menschlichen Lebens werden von der Jugend bis zum Grab und sogar darüber hinaus werden in den fünf kontrastreichen Kompositionen musikalisch dargestellt.
Den Auftakt macht die beliebte Hounds of Spring Overture (1981) des US-amerikanischen Grossmeisters Alfred Reed. Dabei handelt es sich um ein zauberhaftes Bild junger Liebe im Frühling, Der Versuch, überschwängliche jugendliche Fröhlichkeit und die Süße zärtlicher Liebe – in einer angemessenen musikalischen Tonsprache einzufangen.
Es folgt Danceries – Set I (2001) von Kenneth Hesketh. Der englische Komponist verwendet in seiner vier-sätzigen Suite Tanzmelodien aus dem 17. Jahrhundert, um eine schillernde Welt der höfischen Liebelein und der Etikette. Der Tanz, lebensbejahend und vital, wird zelebriert.
2002 komponierte Steven Melillo, einer der originellsten Komponisten in den USA, Musashi für Douglas Bostock und das Tokyo Kosei Wind Orchestra. Der Titelheld Musashi war ein Samurai Meister des Schwertes und Gründer einer berühmten Schwerdkampfschule im Japan des 17. Jahrhunderts. Anderseits war er aber auch Dichter, Philosoph und Maler, der ein asketisches Leben nach den Lehren Buddhas führte. Diese Elemente seines Deins bestimmen Melillos anspruchsvolles Werk.
In seiner ausgedehnten Tondichtung Fantasia per la Vita e la Morte (2010) stellt der Belgier Bert Appermont die Herausforderungen des menschlichen Lebens in allen seinen Schattierungen gegenüber dem unvermeidbaren Tod und seiner Endlichkeit.
Den Höhe- und Schlusspunkt des Konzerts bildet The Warriors (1916) von Percy Grainger in einer Fassung für Blasorchester aus dem Jahr 1998. Der Untertitel lautet «Musik zu einem imaginären Ballett». Grainger selbst schrieb: «Die Geister männlicher und weiblicher Krieger aller Epochen und Orte werden zu einer Orgie aus kriegerischen Tänzen, Prozessionen und ausgelassenen Feierlichkeiten zusammengeführt, die von amourösen Zwischenspielen unterbrochen oder begleitet werden, wobei ihre Fröhlichkeit von einem leisen Hauch von Wehmut durchdrungen ist.» Die farbenreiche Partitur umfasst eine Vielzahl an Stabspielinstrumente, zwei Klaviere und Harfe, deren Kolorit das Werk bestimmen.
Plakat – Lebenslinien
Ein digitaler Flyer zum Versenden an Freunde, Bekannte und Interessierte. Bis zum Konzert!!
das SBU